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Dialysezeit ist Lebenszeit

26. März 2013
60.000 Menschen in Deutschland müssen mehrmals pro Woche zur Blutreinigung, der so genannten Dialyse – und zwar aus ganz verschiedenen Gründen. Da eine Sitzung in der Regel rund vier Stunden in Anspruch nimmt, spielt eine angenehme Atmosphäre eine wichtige Rolle. Die können Sie haben: im ze:ro Dialysezentrum am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer. Unsere Nieren erbringen Höchstleistungen Bis zu 1.500 Liter Blut fließen täglich durch gesunde Nieren. Das ist gut so – denn dort finden lebenswichtige Prozesse statt. Neben den Hauptaufgaben der Entgiftung und Entwässerung des Blutes regeln die Nieren das Säure-Basen-Gleichgewicht, haben mit der Produktion der Hormone Angiotensin und Erythropoietin Maßgeblichen Einfluss auf den Blutdruck sowie die Bildung der roten Blutkörperchen und bilden außerdem das Vitamin D. Verschiedene Erkrankungen können dazu führen, dass die Nierenleistung nachlässt – mit gefährlichen Folgen. Betroffene haben dann zwei Möglichkeiten: Transplantation oder Dialyse. Beides kommt oft vor: Deutschlandweit werden jährlich etwa 2.000 Nieren transplantiert und 60.000 Menschen sind dialysepflichtig. Denn sie wissen, was sie tun Dialysepatienten sind im Dialysezentrum ze:ro am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer gut aufgehoben. „Unsere gesamte Praxis wurde vor Kurzem mit neuen Dialysemaschinen ausgestattet – damit ist die gesamte Technik auf dem neuesten Stand“, erklärt Nephrologe Christian Diekmann. „Insgesamt bieten wir in der Praxis 24 Dialyseplätze an; pro Tag sind diese zwei bis drei Mal belegt.“ Dr. Manfred Schmitt betont: „Nierenkranke Menschen müssen drei Mal wöchentlich für vier bis fünf Stunden zur Dialyse – das ist Lebenszeit. Und die möchten wir so angenehm wie möglich gestalten – deshalb stehen Flachbildschirme, Radios und etwas zu Essen bereit.“ Je länger der Dialysevorgang dauert, desto besser ist der Körper entgiftet und entwässert. Die Praxis ist direkt an das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus angebunden, sodass Patienten leicht von der Klinik in die Praxis gelangen. Das ist außerdem von Vorteil, weil Dialysepatienten ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko haben. Mehr Freiheit im Alltag So angenehm die Atmosphäre bei ze:ro auch ist – es geht auch mit mehr Unabhängigkeit. Denn wer möchte, kann die Dialyse selbstständig zu Hause durchführen – dank Bauchfelldialyse. „Dieses Verfahren müssen die Patienten vier Mal täglich anwenden. Über einen speziellen Katheter wird dabei eine Dialyselösung in den Bauch geleitet und nach einigen Stunden wieder entfernt. Ein Wechsel dauert etwa 20 Minuten“, so Christian Diekmann. Die Bauchfelldialyse wird nur selten in Deutschland angeboten – bei ze:ro ist es möglich! Ergebnis ist eine gute Versorgung bei gleichzeitiger Unabhängigkeit vom Dialysezentrum. Dabei ist man keineswegs auf sich allein gestellt. „Eine kompetente Pflegekraft und die Rufbereitschaft rund um die Uhr gewährleisten einen optimalen Schutz unserer Patienten“, erklärt Dr. Schmitt. (Quelle: PROCURA – Das Gesundheitsmagazin des Cura Centers Speyer / Ausgabe Frühling 2013) http://www.cura-center-speyer.de/images/stories/inhalte/pc7_web.pdf